Faltenbrot

Bei meinen Streifzügen durch’s Internet bin ich vor kurzem auf den Begriff „Faltenbrot“ gestoßen, der mich ziemlich ratlos zurückgelassen hat. Was sollte denn das sein?
Google hatte die Antwort: In Falten gelegter Hefeteig, meist gefüllt mit Kräuter- und/oder Knoblauchbutter. So etwas muss natürlich sofort ausprobiert werden.

Ich hab mich für eine Kräuter-Knoblauch-Variante entschieden und sie folgendermaßen hergestellt:

600 g Mehl (ich hab normales glattes Weizenmehl ca. halb-halb mit Vollkorndinkelmehl gemischt)
300 ml lauwarmes Wasser
1 – 1 1/2 Packerl Trockenhefe oder die entsprechende Menge frische Hefe
2 TL Zucker
2 TL Salz
50 ml Öl

zu einem glatten Teig verkneten und gehen lassen.
In der Zwischenzeit

125 g Butter oder Margarine
1 Knoblauchzehe
1 kleine Zwiebel
1 Handvoll Kräuter und Gewürze (ich hab Gartenkräuter mit Paprika, getrockneten Tomaten und etwas Sumach vermischt)

zu einer geschmeidigen Kräuterbutter verarbeiten.

Kräutermischung

Den Teig dann in 2 Teile teilen, jeden rechteckig ausrollen, mit der Kräuterbutter bestreichen und in Streifen schneiden.
Diese Teigstreifen werden dann aufrecht und faltenförmig in zwei mit Backpapier ausgelegte Kastenformen geschlichtet, wo sie nochmal für rund 20 Minuten gehen dürfen. In der Zwischenzeit kann man den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Dann werden die beiden Brote ca. 30 Minuten gebacken. Am besten, man probiert gegen Ende der Backzeit einmal mit einem Holzstäbchen, ob sie schon durchgebacken sind.

Faltenbrot frisch aus dem Ofen

Fazit: Schmeckt extrem gut und auch das Auge isst mit! Wir haben die Brote zu Grillgut und Salaten genossen und werden das jetzt sicher öfter tun. 🙂

Faltenbrot