8 PS ersetzen eine Babsi-Stärke

Ich hab ein neues Spielzeug: Einen kleinen Schreitbagger, den wir in einer Industrieauktion neuwertig und extrem günstig ersteigert haben. Abgesehen davon, dass das Baggern voll Spaß macht, ist es in vielen Dingen eine enorme Erleichterung. Der kleine Ententeich für unsere Vicki  hätte mir wahrscheinlich mehrere Abende Schuften und ein kaputtes Kreuz gekostet. Stattdessen hab ich komfortabel „hydraulischer Maulwurf“ gespielt. 🙂

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Die 12 Rau(h)nächte

Dieses Jahr hab ich mich ein bisschen mit der „Zeit zwischen den Jahren“ beschäftigt – den 12 Rauhnächten. Sie galten in unserem Kulturkreis seit jeher als eine geheimnisvolle und magische Zeit, was sich auch teilweise im heute noch praktizierten Brauchtum widerspiegelt. Nur die dazugehörige Stille und Einkehr ist uns in den letzten Jahrzehnten in dem ganzen Weihnachts- und Konsumtrubel abhanden gekommen. Vielleicht schadet es deshalb nicht, sich bewusst ein wenig auf die alten Traditionen rückzubesinnen.

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Aus Viktor wird Viktoria :-)

Nun ist es amtlich: Unser Viktor ist in Wirklichkeit doch eine Viktoria. In letzter Zeit ist mir aufgefallen, dass unsere Hausente einen erstaunlichen Appetit entwickelt und im Durchschnitt wohl die doppelte Menge der bisherigen Tagesration verputzt hat. Ich hab das eher auf den Frühling geschoben, aber siehe da: Die zusätzlichen Kalorien wurden sinnvoll verwertet: Viktoria hat drei Eier gelegt. 🙂

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Kaizen im Alltag

Angesichts meiner meist überquellenden, endlos langen Todo-Listen packt mich manchmal schon der Frust. Firma, großes altes Haus, riesiger Garten, Dauer-Baustelle, Weiterbildung, Haustiere … wie ist das alles zu schaffen?
Meinen früher eitel kultivierten Perfektionismus hab ich mir mittlerweile in vielen Bereichen gezwungenermaßen  abgewöhnt. Und dennoch hab ich gerne „meine Schäfchen im Trockenen“.
Letztes Jahr hab ich im Rahmen eines Online-Kurses zum Thema Lean Production das Kaizen-Prinzip kennengelernt, das ich daraufhin sukzessive in meinen Alltag integriert habe. Mit gutem Ergebnis: Es ist schon faszinierend, was man schaffen kann, wenn man – bildlich gesprochen – jeden Tag ein bisschen an der Schraube dreht anstatt den „großen Drill“ länger vor sich herzuschieben.

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Frostbeulen

Vor fünf Jahren hab ich mir beim Holzhacken an einem eiskalten windigen Abend ordentlich die rechte Hand gefroren. Seither hab ich immer wieder einmal mit Frostbeulen auf den Fingern zu kämpfen. Und da dieser Winter ja nicht gerade zu den milderen gehört, hab ich mir durch Unachtsamkeit gerade wieder eine ordentliche „Auffrischung“ verpasst. Hier nun meine mittlerweile erprobten Behandlungsrezepte – vielleicht nutzt es ja jemandem, der auch an diesem Problem laboriert.

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Meine „Kauf-Nix-Wochen“

Einkaufen geht mir seit ich denken kann mörderisch auf den Nerv, weshalb ich das ganz gerne an Herbert delegiere – oder es ganz bleiben lasse. Eine ganze Woche nicht einkaufen, von dem leben, was man daheim hat und etwaige anfallende Probleme mit vorhandenem Zeug lösen – da bin ich in meinem Element. Das fordert (und fördert) die Kreativität, macht Spaß und gibt Selbstvertrauen, schont die Umwelt und auch den Geldbeutel.

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Gedanken zum Jahresende

Das diesjährige Weihnachtsfest wird vermutlich als eines der seltsamsten in meiner Erinnerung bleiben. Ich selber war verkühlt, Herbert wirklich krank, weshalb ich ihn am Nachmittag des 24. Dezember zu seiner Mutter ins warme Haus „in Pflege gegeben“ und alleine daheim mit den Vierbeinern die Stellung gehalten habe. Am Christtag bin ich dann zeitig in der Früh zu meiner Familie nach OÖ gefahren. Der Besuch war kurz, aber fein, was wiederum für alles entschädigt hat. Dennoch hat man viel Zeit zum Nachdenken, wenn man mehr als vier Stunden allein im Auto über eine erfreulich spärlich frequentierte Autobahn fährt.

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Bad News

Ente schlecht, alles schlecht. Mein Viktor ist vergangenes Wochenende erblindet. Der Tierarzt hat nur zwei Erklärungen dafür: Durch Unerfahrenheit giftige Pflanzen erwischt, oder ein fehlgeschlagener Flugversuch, der mit einem Trauma und Einblutungen beim Sehnerv geendet hat. Ersteres können wir beinahe ausschließen, zweiteres klingt leider durchaus plausibel. Es sieht nach fast einer Woche nicht so aus, als wäre die Verletzung reversibel. Ich bin dementsprechend traurig, weil ich den Kleinen sehr ins Herz geschlossen habe, und ihn gerne in Kürze in sein richtiges Entenleben entlassen hätte.

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Good News

Eigentlich wollte ich heute darüber schreiben, wie schön dieses Jahr die Holunderbeeren gereift sind (nämlich fast in Weintraubengröße) und was ich diese Woche daraus fabriziert habe. Allerdings ist heute Nacht etwas passiert, das einfach berichtenswerter und noch viel erfreulicher ist. Ein dreifaches Hoch auf unsere Jugend!

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Schon wieder ein Neuzugang!

Endlich lässt die berufliche Arbeitslast wie geplant nach und auch Welpe, Ente, Garten und Baustelle erfordern nicht mehr die Aufmerksamkeit wie noch vor einem Monat. Zeit also, endlich meine Braueule anzuwerfen und meine eigene Hausbier-Marke zu entwickeln. Denkste. Ich hatte diese Woche mit großer Vorfreude alles für den ersten Brautag vorbereitet, als mir das Schicksal schon wieder einen arbeitsintensiven Neuzugang bescherte.

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