8 PS ersetzen eine Babsi-Stärke

Ich hab ein neues Spielzeug: Einen kleinen Schreitbagger, den wir in einer Industrieauktion neuwertig und extrem günstig ersteigert haben. Abgesehen davon, dass das Baggern voll Spaß macht, ist es in vielen Dingen eine enorme Erleichterung. Der kleine Ententeich für unsere Vicki  hätte mir wahrscheinlich mehrere Abende Schuften und ein kaputtes Kreuz gekostet. Stattdessen hab ich komfortabel „hydraulischer Maulwurf“ gespielt. 🙂

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Blüten verarbeiten mit den Kräutermädels

Gestern war wieder ein langersehntes Treffen unserer Kräutermädels – diesmal im Burgenland bei Karin. Nach einem Besuch am Markt der Erde in Parndorf haben wir uns einen Tag lang ganz der Verarbeitung von Blüten verschrieben und neben Blütensalz, -zucker und -schokolade auch verzuckerte Blüten und Kräuterkissen hergestellt. Herrlich! Diese Arbeit bietet fast allen Sinnen reiche Nahrung: Wunderschön anzusehen, Textur, Duft und Geschmack vom Feinsten!

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Tomate Kopfüber

Schon letztes Jahr hab ich auf Pinterest Bilder von Tomaten gesehen, die verkehrt herum – quasi kopfüber – in hängenden Kübeln kultiviert wurden. Damals hab ich mir nicht viel dabei gedacht und das Ganze als Notlösung bei Platzmangel abgetan. Bei einem meiner Gedankenstreifzüge während des Pendelns nach Wien ist mir diese Variante nun wieder in den Sinn gekommen. Und bei genauerer Betrachtung ist die Idee gar nicht so abwegig, weshalb ich das dieses Jahr nun selber auch ausprobiere.

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Heidelbeerpiroggen

Nachdem wir vor ein paar Wochen das wunderbare Theaterstück Heidelbeerpirogen von Beatrice Gleicher gesehen haben und dort auch mit der gleichnamigen Speise verköstigt wurden, musste ich das einfach selber nachkochen. Einschlägige Rezepte hab ich im Netz nicht allzu viele gefunden. Vom Hefeteig, über eine Art Nudelteig mit Butter bis hin zu Blätterteig war da alles dabei. Ich hab mich für eine ganz einfache Mischung entschieden und bin hochzufrieden mit dem Ergebnis.

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Unser Oster-Luxusmenü: Hopfenspargel

Vor ein paar Jahren hab ich an beiden Seiten der Terrasse Hopfen gepflanzt. Zum einen, weil ich die Pflanze sehr attraktiv finde – besonders, wenn sie an der Regenrinne entlang bis unters Dach hochklettert. Und zum anderen natürlich, weil Hopfen eine tolle Heilpflanze ist und ich damals auch schon mit dem Bierbrauen geliebäugelt habe. Taugt ihm der Platz, ist der Hopfen kaum mehr zu bremsen. Jahr für Jahr rücken mehr Triebe nach, heuer ist bereits die angrenzende Wiese voll davon. Also hab ich mich ans Ernten gemacht und ein einfaches, aber trotzdem luxuriöses Ostermenü daraus kreiert.

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Spielen wie früher

Das erste Quartal dieses Jahres war eines der stressigsten, an das ich mich zeitlebens erinnern kann: Viele (große) Projekte, neue Kunden, ständiger Zeitdruck … Datenschutzausbildung zur DSGVO … Schulter- und Kreuzschmerzen durch das dauernde Sitzen … daheim eine Baustelle mit jeder Menge Todos … und zum Drüberstreuen natürlich Beziehung, Tiere und Haushalt. Manchmal wird mir echt schwindlig, aber irgendwie geht’s doch immer wieder rundum. Und was macht man, wenn’s draußen scheußlich ist, man selber am Zahnfleisch daherkommt und keine Ruhe findet? Man setzt sich wiederum vor den Computer, wirft den Commodore-64 Emulator an und ist in Windeseile wieder 13 Jahre alt. Naja, nicht ganz – aber zumindest im Gemüt. 😀

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Zucchini-Boden-Pizza

Seit geraumer Zeit quellen die Rezeptseiten im Internet über mit „Low-Carb“- oder „No-Carb“-Rezepten, in denen weitestgehend auf Kohlenhydrate – insbesondere Zucker und Weißmehl – verzichtet wird. Was das betrifft, so denke ich, dass man nicht jeden Trend mitmachen und schon gar nichts übertreiben muss. Auf Zucker verzichten wir ohnehin schon fast zur Gänze. Und haufenweise Eiweiß und Fett in sich reinzustopfen um die durch die gestrichenen Kohlenhydrate fehlenden Kalorien zu ersetzen, ist wohl genauso wenig gesund, als nur Nudeln, Brot und Süßes zu mampfen. Und trotzdem hab ich diese Woche versuchsweise eine übriggebliebene Zucchini zu einem „Low-Carb“-Pizzaboden verarbeitet und war begeistert!

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Winterliche Ingwer-Zimt-Salbe

Diese Woche hab ich das letzte Stück vom selbstgezogenen Ingwer wieder in der Erde versenkt – in der Hoffung auf ebenso gute Ernte in rund 10 Monaten. Die kochtechnisch kaum verwertbaren kleinen Auswüchse und Knubbel hab ich seit der Ernte laufend gesammelt und nun zu einer wärmenden Ingwer-Zimt-Salbe verarbeitet. Diese wird wohl die „Waffe der Wahl“ gegen kalte Füße in den verbleibenden Winterwochen, und natürlich auch meine leidigen Frostbeulen an der rechten Hand pflegen.

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