Viel gelernt (Kastanienwaschmittel!) – der Abschied naht

Diese Woche hab ich in der Kräuterausbildung meinen zweiten und letzten Fachkompetenztest vor der Abschlussprüfung im Jänner (mit Erfolg) absolviert. Der Abschied naht, und ich vermisse die monatlichen Kurseinheiten schon jetzt. Meine Kollegen sind alle liebenswerte Zeitgenossen, die Ausbildner voll engagiert, kompetent und menschlich total nett. Verdammt, kann man den Kurs nicht zu einer Dauer-Institution machen? Es macht einfach unglaublich Spaß, so viele spannende Dinge und Fähigkeiten in so harmonischer Runde zu lernen.

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Verdammte Hitze

Die letzten Sommer waren für den Garten der pure Wahnsinn. Wochenlange Hitzeperioden mit über 30 Grad und ausbleibende Regenfälle haben mittlerweile sogar den jahrzehntealten Obst- und Nadelbäumen zugesetzt. In den ersten Jahren nach dem Hauskauf 2011 mussten wir den Sommer über noch alle zwei bis drei Wochen mähen. Mittlerweile beschränkt sich dieser Aufwand auf ein bis zwei Mahden im Frühjahr und weitere zwei bis drei im Herbst. Dazwischen ist die Wiese eine hellbraune, verdorrte Steppe, auf der außer ein paar kleinen Bibernellen, Disteln und Schafgarben kaum mehr etwas wächst.

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Was macht Pflanzen frosthart?

Diese Woche hat uns der erste richtige Nachtfrost ereilt, und ich hatte platztechnisch einige Mühe, die bisher draußen verbliebenen empfindlicheren Topfpflanzen in geschützten Räumen unterzubringen. Die neu ausgepflanzten Feigenbäume hab ich mit einer Reisig-Decke geschützt, andere draußen überwinternde Arten einfach locker mit Laub und Erde angehäufelt. Prinzipiell hab ich mir allerdings die Frage gestellt, warum manche Pflanzen auch hartem Frost problemlos trotzen, während andere schon beim Gefrierpunkt unwiderruflich kaputt gehen.

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Deocreme selbstgemacht

Auf einem Weihnachtsmarkt hab ich letztes Jahr eine sehr angenehme Deocreme gekauft, die ich vor ein paar Tagen leider endgültig aufgebraucht habe. So etwas sollte sich prinzipiell ja auch maßgeschneidert selber herstellen lassen, weshalb ich in den letzten Tagen ein bisschen mit verschiedenen Zutaten herumprobiert und letztendlich eine gute Mischung gefunden habe.

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Rohwolle im Garten

Vor einiger Zeit hab ich drei große Säcke Schafrohwolle geschenkt bekommen. Aus den schöneren Partien möchte ich unbedingt versuchen, selber Garn herzustellen – sie also zu waschen, zu kardieren und zu verspinnen. Auszahlen wird sich das naturgemäß nicht, aber es reizt mich einfach, den gesamten Arbeitsablauf einmal nachzuvollziehen.
Und was macht man mit der Bauchwolle und den Partien rund um den Schwanz? Diese Rohwolle ist teilweise so verdreckt, dass sich waschen kaum lohnt. Und zudem sind die Fasern auch nicht wirklich lang und gleichmäßig genug, um versponnen zu werden. Also hab ich recherchiert und bin auf interessante Einsatzmöglichkeiten im Garten gestoßen.

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Permakultur-Prinzipien

Permakultur war früher für mich immer ein sehr schwammiger Begriff. Ich hab damit Dinge wie Nachhaltigkeit, biologische Landwirtschaft und regionales Wirtschaften verbunden, allerdings nie weiter recherchiert, was er in Definition und Praxis genau bedeutet. Das hat sich im letzten Jahr durch die Lektüre einschlägiger Bücher und den Besuch eines Online-Kurses geändert. Hier hab ich die grundlegenden Begriffe, Ethiken und Prinzipien einmal zusammengetragen.

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Meine „Kauf-Nix-Wochen“

Einkaufen geht mir seit ich denken kann mörderisch auf den Nerv, weshalb ich das ganz gerne an Herbert delegiere – oder es ganz bleiben lasse. Eine ganze Woche nicht einkaufen, von dem leben, was man daheim hat und etwaige anfallende Probleme mit vorhandenem Zeug lösen – da bin ich in meinem Element. Das fordert (und fördert) die Kreativität, macht Spaß und gibt Selbstvertrauen, schont die Umwelt und auch den Geldbeutel.

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