Was macht Pflanzen frosthart?

Diese Woche hat uns der erste richtige Nachtfrost ereilt, und ich hatte platztechnisch einige Mühe, die bisher draußen verbliebenen empfindlicheren Topfpflanzen in geschützten Räumen unterzubringen. Die neu ausgepflanzten Feigenbäume hab ich mit einer Reisig-Decke geschützt, andere draußen überwinternde Arten einfach locker mit Laub und Erde angehäufelt. Prinzipiell hab ich mir allerdings die Frage gestellt, warum manche Pflanzen auch hartem Frost problemlos trotzen, während andere schon beim Gefrierpunkt unwiderruflich kaputt gehen.

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Deocreme selbstgemacht

Auf einem Weihnachtsmarkt hab ich letztes Jahr eine sehr angenehme Deocreme gekauft, die ich vor ein paar Tagen leider endgültig aufgebraucht habe. So etwas sollte sich prinzipiell ja auch maßgeschneidert selber herstellen lassen, weshalb ich in den letzten Tagen ein bisschen mit verschiedenen Zutaten herumprobiert und letztendlich eine gute Mischung gefunden habe.

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Rohwolle im Garten

Vor einiger Zeit hab ich drei große Säcke Schafrohwolle geschenkt bekommen. Aus den schöneren Partien möchte ich unbedingt versuchen, selber Garn herzustellen – sie also zu waschen, zu kardieren und zu verspinnen. Auszahlen wird sich das naturgemäß nicht, aber es reizt mich einfach, den gesamten Arbeitsablauf einmal nachzuvollziehen.
Und was macht man mit der Bauchwolle und den Partien rund um den Schwanz? Diese Rohwolle ist teilweise so verdreckt, dass sich waschen kaum lohnt. Und zudem sind die Fasern auch nicht wirklich lang und gleichmäßig genug, um versponnen zu werden. Also hab ich recherchiert und bin auf interessante Einsatzmöglichkeiten im Garten gestoßen.

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Permakultur-Prinzipien

Permakultur war früher für mich immer ein sehr schwammiger Begriff. Ich hab damit Dinge wie Nachhaltigkeit, biologische Landwirtschaft und regionales Wirtschaften verbunden, allerdings nie weiter recherchiert, was er in Definition und Praxis genau bedeutet. Das hat sich im letzten Jahr durch die Lektüre einschlägiger Bücher und den Besuch eines Online-Kurses geändert. Hier hab ich die grundlegenden Begriffe, Ethiken und Prinzipien einmal zusammengetragen.

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Meine „Kauf-Nix-Wochen“

Einkaufen geht mir seit ich denken kann mörderisch auf den Nerv, weshalb ich das ganz gerne an Herbert delegiere – oder es ganz bleiben lasse. Eine ganze Woche nicht einkaufen, von dem leben, was man daheim hat und etwaige anfallende Probleme mit vorhandenem Zeug lösen – da bin ich in meinem Element. Das fordert (und fördert) die Kreativität, macht Spaß und gibt Selbstvertrauen, schont die Umwelt und auch den Geldbeutel.

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Bad News

Ente schlecht, alles schlecht. Mein Viktor ist vergangenes Wochenende erblindet. Der Tierarzt hat nur zwei Erklärungen dafür: Durch Unerfahrenheit giftige Pflanzen erwischt, oder ein fehlgeschlagener Flugversuch, der mit einem Trauma und Einblutungen beim Sehnerv geendet hat. Ersteres können wir beinahe ausschließen, zweiteres klingt leider durchaus plausibel. Es sieht nach fast einer Woche nicht so aus, als wäre die Verletzung reversibel. Ich bin dementsprechend traurig, weil ich den Kleinen sehr ins Herz geschlossen habe, und ihn gerne in Kürze in sein richtiges Entenleben entlassen hätte.

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Der Bokashi

Vor einiger Zeit bin ich bei meinen Garten-Recherchen auf den Begriff des „Bokashi-Eimer“ gestoßen. In ihm werden anscheinend auch Speisereste, die man nicht auf den Kompost werfen sollte – unter anderem beispielsweise (gegarte) Fleisch- und Fischabfälle – zu wertvollem Kompost fermentiert. Der konzentrierte biologische Flüssigdünger, der dabei entsteht, soll wirklich top sein. So etwas muss man doch probieren!

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Die Hügelkultur

Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr war ja, mich näher mit dem Thema Permakultur auseinanderzusetzen, weshalb ich gleich im Jänner einen Online-Kurs zum Thema „Food Forest Design“ – also sinngemäß dem „Design essbarer Wälder“ – bei Toby Hemenway gebucht und erfolgreich abgeschlossen habe. Eine Anregung daraus hab ich dieses Wochenende aufgegriffen und mein erstes Hügelbeet vorbereitet.

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