Ein Herbarium entsteht

Im Rahmen meiner Ausbildung zur diplomierten Kräuterpädagogin muss ich in den kommenden Monaten ein Herbarium über mindestens 40 Wildkräuter anlegen. Bisher hab ich die neuen Fundstücke nach dem Bestimmen immer nur fotografiert und das mühsame Pressen und Archivieren für unnötigen Aufwand gehalten. Die paar Wochen Arbeit an meinem ersten gepressten Pflanzenarchiv haben mich nun eines Besseren belehrt. Es ist ein Riesenunterschied, ob man die Pflanze nur einmal kurz fotografiert oder aber über einen längeren Zeitraum fast täglich in die Hand nimmt.

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Spätzle einmal anders

Spätzle hab ich bisher kaum einmal selber gemacht. Zu mühsam war es, den klebrigen Teig mit einem Messer in gleichmäßigen Abständen von einem Brett in das kochende Wasser zu schaben. Mit meinem neuen Spätzle-Sieb hat sich das jetzt geändert. Der Unterschied zwischen dem gekauften Fertigprodukt, das man wie Nudeln nur mehr in kochendes Wasser wirft, und frischgemachten Spätzle ist eklatant! Und die Möglichkeiten der Zubereitung sind schier endlos, wie ich draufgekommen bin.

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Cola selbstgemacht

Seit letztem Jahr steht in meinem Kräutergarten eine Eberraute – wegen ihres charakteristischen Geruchs und Geschmacks auch Colakraut genannt. Die winderharte Staude ist gut über die kalte Jahreszeit gekommen und hat nun schon wieder kräftig ausgetrieben. Diese Woche hab ich kurzerhand einige Triebe gekürzt und aus dem duftenden Grün selbstgemachte Cola-Limonade fabriziert.

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Zitrusliebe

Seit geraumer Zeit werden die Zitruspflanzen in Haus und Garten immer mehr, zumal ich nach Fertigstellung der Zentralheizung nun auch genug vernünftige Winterstandplätze für diese wunderbaren Gewächse habe. Ich muss gestehen, dass ich mich sukzessive in diese reich blühende und fruchtende Pflanzengattung verliebt habe. Im Grunde sind die Pflanzen relativ pflegeleicht und eine Wohltat für Auge, Nase und Gaumen. Da verzeiht man gerne ein paar Piekser ihrer Dornen und die Arbeit beim Überwintern.

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8 PS ersetzen eine Babsi-Stärke

Ich hab ein neues Spielzeug: Einen kleinen Schreitbagger, den wir in einer Industrieauktion neuwertig und extrem günstig ersteigert haben. Abgesehen davon, dass das Baggern voll Spaß macht, ist es in vielen Dingen eine enorme Erleichterung. Der kleine Ententeich für unsere Vicki  hätte mir wahrscheinlich mehrere Abende Schuften und ein kaputtes Kreuz gekostet. Stattdessen hab ich komfortabel „hydraulischer Maulwurf“ gespielt. 🙂

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Blüten verarbeiten mit den Kräutermädels

Gestern war wieder ein langersehntes Treffen unserer Kräutermädels – diesmal im Burgenland bei Karin. Nach einem Besuch am Markt der Erde in Parndorf haben wir uns einen Tag lang ganz der Verarbeitung von Blüten verschrieben und neben Blütensalz, -zucker und -schokolade auch verzuckerte Blüten und Kräuterkissen hergestellt. Herrlich! Diese Arbeit bietet fast allen Sinnen reiche Nahrung: Wunderschön anzusehen, Textur, Duft und Geschmack vom Feinsten!

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Tomate Kopfüber

Schon letztes Jahr hab ich auf Pinterest Bilder von Tomaten gesehen, die verkehrt herum – quasi kopfüber – in hängenden Kübeln kultiviert wurden. Damals hab ich mir nicht viel dabei gedacht und das Ganze als Notlösung bei Platzmangel abgetan. Bei einem meiner Gedankenstreifzüge während des Pendelns nach Wien ist mir diese Variante nun wieder in den Sinn gekommen. Und bei genauerer Betrachtung ist die Idee gar nicht so abwegig, weshalb ich das dieses Jahr nun selber auch ausprobiere.

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Heidelbeerpiroggen

Nachdem wir vor ein paar Wochen das wunderbare Theaterstück Heidelbeerpirogen von Beatrice Gleicher gesehen haben und dort auch mit der gleichnamigen Speise verköstigt wurden, musste ich das einfach selber nachkochen. Einschlägige Rezepte hab ich im Netz nicht allzu viele gefunden. Vom Hefeteig, über eine Art Nudelteig mit Butter bis hin zu Blätterteig war da alles dabei. Ich hab mich für eine ganz einfache Mischung entschieden und bin hochzufrieden mit dem Ergebnis.

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Unser Oster-Luxusmenü: Hopfenspargel

Vor ein paar Jahren hab ich an beiden Seiten der Terrasse Hopfen gepflanzt. Zum einen, weil ich die Pflanze sehr attraktiv finde – besonders, wenn sie an der Regenrinne entlang bis unters Dach hochklettert. Und zum anderen natürlich, weil Hopfen eine tolle Heilpflanze ist und ich damals auch schon mit dem Bierbrauen geliebäugelt habe. Taugt ihm der Platz, ist der Hopfen kaum mehr zu bremsen. Jahr für Jahr rücken mehr Triebe nach, heuer ist bereits die angrenzende Wiese voll davon. Also hab ich mich ans Ernten gemacht und ein einfaches, aber trotzdem luxuriöses Ostermenü daraus kreiert.

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