Über den Kren

Schon etliche Male sind wir im Laufe unserer Kräuterpädagogen-Ausbildung auf den Kren gestoßen. Zuerst bei den ökologischen Anbaumethoden (Vermehrung über Fechser), auf der Hohen Wand als Musterpflanze auf Störflächen, dann beim Verarbeiten der herbstlichen Wildpflanzen-Wurzeln, und diese Woche beim Erarbeiten der pflanzlichen Inhaltsstoffe. Je mehr ich über die scharfe Pflanze weiß, desto faszinierender finde ich sie.

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Über den Senf

Dieses Wochenende bin ich wieder an der Reihe, um für meine Kräutermädels einen Lern- und Werk-Tag zu organisieren. Wie es schon fast Tradition ist, widmen wir uns bei mir den kulinarischen Genüssen und verarbeiten Kräuter und Wildfrüchte zu verschiedensten (meist lagerfähigen) Produkten. Ich hab mir überlegt, dieses Mal als Spezialthema den Senf heranzuziehen, und dazu ein paar Dinge recherchiert und ausprobiert.

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Der Vogelknöterich

Im Zuge meiner Ausbildung zur Kräuterpädagogin werde ich auf immer mehr sehr unscheinbare, aber dennoch extrem wertvolle Pflanzen aufmerksam. So zum Beispiel auf den Vogelknöterich. Er wächst nahezu überall in unauffälligen Polstern und leidet weder unter der Trockenheit noch unter dauernder Störung durch Niedertreten oder Drüberfahren. In Wien hab ich beobachtet, dass oft komplette Grünstreifen zwischen Alleebäumen von ihm überwuchert sind. Manchmal reckt er sich sogar aus kleinen Gebäuderitzen über den Asphalt auf den Gehsteig. Was ist dran an diesem robusten Kraut, das fast niemand beachtet, obwohl er fast täglich einmal drauftritt?

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Im Kräuter-Kochworkshop

Letztes Wochenende waren wir in Pottenstein auf einem Kräuter-Workshop meiner Kräuterpädadogik-Ausbildner Christina und Ronald (amwegesrand.at). Nach einer Kräuterwanderung in wunderbarer Umgebung, bei der wir alle notwendigen Zutaten gesammelt haben, ging’s in der Küche eines alten Bauernhofs ans Zubereiten. In Gruppenarbeit ist dabei ein außergewöhnliches, exzellentes Menü entstanden. Fazit: 100% empfehlenswert!

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Verdammte Hitze

Die letzten Sommer waren für den Garten der pure Wahnsinn. Wochenlange Hitzeperioden mit über 30 Grad und ausbleibende Regenfälle haben mittlerweile sogar den jahrzehntealten Obst- und Nadelbäumen zugesetzt. In den ersten Jahren nach dem Hauskauf 2011 mussten wir den Sommer über noch alle zwei bis drei Wochen mähen. Mittlerweile beschränkt sich dieser Aufwand auf ein bis zwei Mahden im Frühjahr und weitere zwei bis drei im Herbst. Dazwischen ist die Wiese eine hellbraune, verdorrte Steppe, auf der außer ein paar kleinen Bibernellen, Disteln und Schafgarben kaum mehr etwas wächst.

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Deodorants in allen Varianten

Gestern hat endlich wieder ein Treffen unserer Kräutermädels stattgefunden – diesmal bei Susi zum Deo- und Seifen-Workshop. Es war wie immer voll super. Neben Deosprays und -cremen haben wir diesmal auch Deosticks und Roll-Ons fabriziert. Alles mit natürlichen Zutaten, garantiert frei von Aluminiumsalzen und genau nach unserem individuellen Geschmack beduftet. Sehr fein. 🙂

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Der kleine Wiesenknopf

Im Zuge meiner Ausbildung zur Kräuterpädagogin musste ich diese Woche ein Referat über eine zufällig gezogene Pflanze vorbereiten und halten. Ich hab den Kleinen Wiesenknopf (Sanguisorba minor) erwischt, und bin eigentlich ganz froh darüber. Das attraktive Kraut wächst seit Jahren in meinem Garten, und ich hab es eigentlich nie näher betrachtet, geschweige denn laufend verwendet. Das hat sich mit der Arbeit am Referat gründlich geändert.

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Holunderbeerensuppe

Beim letzten Peergroup-Treffen meiner Kräuterpädagogik-Ausbildung haben wir eine sehr feine Holunderbeerensuppe gekocht. Angesichts der Holler-Pracht hinten in unserem Garten hab ich das daheim gleich auf Vorrat nachgekocht – und einen Selbstversuch bezüglich der Unverträglichkeit bzw. Giftigkeit der Holundersamen gestartet.

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