Gedanken zum Jahresende

Das diesjährige Weihnachtsfest wird vermutlich als eines der seltsamsten in meiner Erinnerung bleiben. Ich selber war verkühlt, Herbert wirklich krank, weshalb ich ihn am Nachmittag des 24. Dezember zu seiner Mutter ins warme Haus „in Pflege gegeben“ und alleine daheim mit den Vierbeinern die Stellung gehalten habe. Am Christtag bin ich dann zeitig in der Früh zu meiner Familie nach OÖ gefahren. Der Besuch war kurz, aber fein, was wiederum für alles entschädigt hat. Dennoch hat man viel Zeit zum Nachdenken, wenn man mehr als vier Stunden allein im Auto über eine erfreulich spärlich frequentierte Autobahn fährt.

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Bad News

Ente schlecht, alles schlecht. Mein Viktor ist vergangenes Wochenende erblindet. Der Tierarzt hat nur zwei Erklärungen dafür: Durch Unerfahrenheit giftige Pflanzen erwischt, oder ein fehlgeschlagener Flugversuch, der mit einem Trauma und Einblutungen beim Sehnerv geendet hat. Ersteres können wir beinahe ausschließen, zweiteres klingt leider durchaus plausibel. Es sieht nach fast einer Woche nicht so aus, als wäre die Verletzung reversibel. Ich bin dementsprechend traurig, weil ich den Kleinen sehr ins Herz geschlossen habe, und ihn gerne in Kürze in sein richtiges Entenleben entlassen hätte.

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Ein Jahresrückblick und eine Vorschau

Man sagt ja, dass die Liste an guten Vorsätzen, die man gerne zum Jahreswechsel erstellt und gut sichtbar aufhängt, in Wirklichkeit vergebene Liebesmüh ist, weil man spätestens im Februar wieder vom Alltag eingeholt wird und in alte Gewohnheiten zurückfällt. Das stimmt sicherlich für viele Vorsätze („Ich will mehr / wieder / nicht mehr / weniger …“). Aber das ausgehende Jahr Revue passieren zu lassen und zu überlegen, was man im Neuen anders oder besser machen möchte und könnte, macht meines Erachtens durchaus Sinn. Ich hab’s mir dieses Wochenende nach langer Zeit einmal wieder wirklich gemütlich gemacht und überlegt, wohin die Reise 2016 gehen soll.

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Use it or lose it

So ein Tag ist schon verdammt kurz angesichts der Menge an Dingen, die man laufend ausprobieren und lernen möchte. Vor allem die nach Abzug von Arbeit, Haushaltspflichten und anderen notwendigen Tätigkeiten netto verbleibende Zeit. Und da beginnt das Problem: Um die vielen Dinge, die man im Laufe des Lebens gelernt hat, nicht wieder zu verlernen, müsste man sie regelmäßig (aus)üben, wozu die freie Zeit aber in den wenigsten Fällen reicht. „Use it or lose it“ – das gilt für Sprachen ebenso, wie für andere Fertigkeiten wie etwa Zeichnen oder auch Sportarten.

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Neues Jahr, neue Website …

Meine alte Web-Spielwiese ist schon wieder in die Jahre gekommen. So hab ich nun beschlossen, die bisherige Website stillzulegen und einen einfachen Blog über alle möglichen Themen weiterzuführen, die mich im Alltag so beschäftigen. Dazu gehört natürlich berufsbedingt alles, was mit Computern und Programmierung zu tun hat. Aber auch meine zahlreichen Hobbys sollen nicht zu kurz kommen. Im Sommer halten mich in erster Linie meine Haustiere und mein Garten auf Trab, im Winter geht’s eher um Fotografie, Videoschnitt, Bücher und andere beschauliche Indoor-Aktivitäten.