Der kleine Wiesenknopf

Im Zuge meiner Ausbildung zur Kräuterpädagogin musste ich diese Woche ein Referat über eine zufällig gezogene Pflanze vorbereiten und halten. Ich hab den Kleinen Wiesenknopf (Sanguisorba minor) erwischt, und bin eigentlich ganz froh darüber. Das attraktive Kraut wächst seit Jahren in meinem Garten, und ich hab es eigentlich nie näher betrachtet, geschweige denn laufend verwendet. Das hat sich mit der Arbeit am Referat gründlich geändert.

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Holunderbeerensuppe

Beim letzten Peergroup-Treffen meiner Kräuterpädagogik-Ausbildung haben wir eine sehr feine Holunderbeerensuppe gekocht. Angesichts der Holler-Pracht hinten in unserem Garten hab ich das daheim gleich auf Vorrat nachgekocht – und einen Selbstversuch bezüglich der Unverträglichkeit bzw. Giftigkeit der Holundersamen gestartet.

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Nadelbaum Verwertung

Diese Woche hat unsere schöne große Fichte Federn gelassen, weil sonst der LKW mit der Mulde für den Dachabriss nicht mehr durch die Einfahrt gepasst hätte. Unten mussten leider etliche große Äste entfernt werden.  Anschließend hab ich überlegt, wie ich die Pracht verwerten kann, bevor alles bei der Hitze braun und dürr wird. Ausgewachsene Nadeln sind im Gegensatz zu den Jungtrieben im Frühjahr als Gemüse ja schlecht zu verwerten, aber als Kosmetik und Gewürz nicht zu verachten.

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Coffee Rub selbstgemacht

Bei meinen Internet-Streifzügen bin ich vor einiger Zeit auf diversen Grillseiten auf den Begriff „Coffee Rub“ gestoßen. Ich hab damit nichts anfangen können, allerdings schnell kapiert, dass es sich dabei um ein Grillgewürz mit Kaffee-Anteilen handelt. Fertige Mischungen gibt es im Handel zu kaufen, z.B. „Don Marco’s Mafia Coffee Rub“ oder auch den „Weber Coffee Rub“. Die Mischungen sind nicht billig, werden aber durch die Bank als extrem aromatisch gelobt. Das muss man doch glatt im Eigenbau versuchen, oder? 🙂

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Luxuriöse Kräuterküche

Diese Woche haben wieder zwei Kurstage meiner Ausbildung zur diplomierten Kräuterpädagogin stattgefunden. Ich muss zugeben, dass ich an der ganzen Materie nicht nur praktisches, sondern überdies großes „akademisches“ Interesse habe. Das ist vermutlich der Grund, warum ich auch den eher trockenen Botanik-Unterricht total genieße. Aber das Highlight der Woche war definitiv der erste Kochtag. Wir haben ein vielfältiges, unglaublich gutes Wildkräutermenü fabriziert und gemeinsam verspeist, was für mich die volle Motivation ist, auch daheim die Kräuterküche wieder zu forcieren. Und das muss jetzt einfach sein – trotz des im Moment unfassbaren Zeitdrucks zwischen Firma, Ausbildung, Baustelle, Garten & Co.

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Ravioli-Vielfalt

Nachdem ich mir vor einiger Zeit ein Ravioli-Set von Tupperware geleistet habe, bin ich erst diese Woche dazu gekommen, es wirklich auszuprobieren. Das hab ich dafür aber umso ausgiebiger gemacht, zumal ich unbedingt mehrere Nudelteige ausprobieren wollte und man die fertigen Ravioli ja auch problemlos einfrieren kann.

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Naturzahnpasta aus korsischer Minze

Dieses Frühjahr hab ich auf der Raritätenbörse im Wiener Botanischen Garten ordentlich abgeräumt. Aus der Unzahl an Verlockungen für Pflanzenfreunde konnte ich einigen Samen und Sämlingen nicht widerstehen und hab mir unter anderem eine korsische Minze geleistet. Das kleine grüne Polster hat im Garten dankbar Fuß gefasst und seine Ausdehnung mittlerweile locker verdreifacht. Auch kleine Blüten zeigen sich bereits. Also hab ich beschlossen, ein bisschen etwas zu ernten und zu verwerten – in Form einer natürlichen Zahnpasta.

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Ein richtiges Hexenkraut …

Im Frühjahr hab ich eine mir unbekannte, eigenartig anmutende Pflanze unter meiner neu gepflanzten Quitte entdeckt. Ohne Blüte hab ich es nicht geschafft, sie zu bestimmen und aus Neugier einfach weiterwachsen lassen. Und siehe da – im Mai hat sie sich dann als hochgiftiges, sehr seltenes Bilsenkraut zu erkennen gegeben! Eine wunderschöne Pflanze, die es wahrlich in sich hat.

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Ein Herbarium entsteht

Im Rahmen meiner Ausbildung zur diplomierten Kräuterpädagogin muss ich in den kommenden Monaten ein Herbarium über mindestens 40 Wildkräuter anlegen. Bisher hab ich die neuen Fundstücke nach dem Bestimmen immer nur fotografiert und das mühsame Pressen und Archivieren für unnötigen Aufwand gehalten. Die paar Wochen Arbeit an meinem ersten gepressten Pflanzenarchiv haben mich nun eines Besseren belehrt. Es ist ein Riesenunterschied, ob man die Pflanze nur einmal kurz fotografiert oder aber über einen längeren Zeitraum fast täglich in die Hand nimmt.

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