Der Vogelknöterich

Im Zuge meiner Ausbildung zur Kräuterpädagogin werde ich auf immer mehr sehr unscheinbare, aber dennoch extrem wertvolle Pflanzen aufmerksam. So zum Beispiel auf den Vogelknöterich. Er wächst nahezu überall in unauffälligen Polstern und leidet weder unter der Trockenheit noch unter dauernder Störung durch Niedertreten oder Drüberfahren. In Wien hab ich beobachtet, dass oft komplette Grünstreifen zwischen Alleebäumen von ihm überwuchert sind. Manchmal reckt er sich sogar aus kleinen Gebäuderitzen über den Asphalt auf den Gehsteig. Was ist dran an diesem robusten Kraut, das fast niemand beachtet, obwohl er fast täglich einmal drauftritt?

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Im Kräuter-Kochworkshop

Letztes Wochenende waren wir in Pottenstein auf einem Kräuter-Workshop meiner Kräuterpädadogik-Ausbildner Christina und Ronald (amwegesrand.at). Nach einer Kräuterwanderung in wunderbarer Umgebung, bei der wir alle notwendigen Zutaten gesammelt haben, ging’s in der Küche eines alten Bauernhofs ans Zubereiten. In Gruppenarbeit ist dabei ein außergewöhnliches, exzellentes Menü entstanden. Fazit: 100% empfehlenswert!

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Verdammte Hitze

Die letzten Sommer waren für den Garten der pure Wahnsinn. Wochenlange Hitzeperioden mit über 30 Grad und ausbleibende Regenfälle haben mittlerweile sogar den jahrzehntealten Obst- und Nadelbäumen zugesetzt. In den ersten Jahren nach dem Hauskauf 2011 mussten wir den Sommer über noch alle zwei bis drei Wochen mähen. Mittlerweile beschränkt sich dieser Aufwand auf ein bis zwei Mahden im Frühjahr und weitere zwei bis drei im Herbst. Dazwischen ist die Wiese eine hellbraune, verdorrte Steppe, auf der außer ein paar kleinen Bibernellen, Disteln und Schafgarben kaum mehr etwas wächst.

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Deodorants in allen Varianten

Gestern hat endlich wieder ein Treffen unserer Kräutermädels stattgefunden – diesmal bei Susi zum Deo- und Seifen-Workshop. Es war wie immer voll super. Neben Deosprays und -cremen haben wir diesmal auch Deosticks und Roll-Ons fabriziert. Alles mit natürlichen Zutaten, garantiert frei von Aluminiumsalzen und genau nach unserem individuellen Geschmack beduftet. Sehr fein. 🙂

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Der kleine Wiesenknopf

Im Zuge meiner Ausbildung zur Kräuterpädagogin musste ich diese Woche ein Referat über eine zufällig gezogene Pflanze vorbereiten und halten. Ich hab den Kleinen Wiesenknopf (Sanguisorba minor) erwischt, und bin eigentlich ganz froh darüber. Das attraktive Kraut wächst seit Jahren in meinem Garten, und ich hab es eigentlich nie näher betrachtet, geschweige denn laufend verwendet. Das hat sich mit der Arbeit am Referat gründlich geändert.

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Holunderbeerensuppe

Beim letzten Peergroup-Treffen meiner Kräuterpädagogik-Ausbildung haben wir eine sehr feine Holunderbeerensuppe gekocht. Angesichts der Holler-Pracht hinten in unserem Garten hab ich das daheim gleich auf Vorrat nachgekocht – und einen Selbstversuch bezüglich der Unverträglichkeit bzw. Giftigkeit der Holundersamen gestartet.

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Nadelbaum Verwertung

Diese Woche hat unsere schöne große Fichte Federn gelassen, weil sonst der LKW mit der Mulde für den Dachabriss nicht mehr durch die Einfahrt gepasst hätte. Unten mussten leider etliche große Äste entfernt werden.  Anschließend hab ich überlegt, wie ich die Pracht verwerten kann, bevor alles bei der Hitze braun und dürr wird. Ausgewachsene Nadeln sind im Gegensatz zu den Jungtrieben im Frühjahr als Gemüse ja schlecht zu verwerten, aber als Kosmetik und Gewürz nicht zu verachten.

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Coffee Rub selbstgemacht

Bei meinen Internet-Streifzügen bin ich vor einiger Zeit auf diversen Grillseiten auf den Begriff „Coffee Rub“ gestoßen. Ich hab damit nichts anfangen können, allerdings schnell kapiert, dass es sich dabei um ein Grillgewürz mit Kaffee-Anteilen handelt. Fertige Mischungen gibt es im Handel zu kaufen, z.B. „Don Marco’s Mafia Coffee Rub“ oder auch den „Weber Coffee Rub“. Die Mischungen sind nicht billig, werden aber durch die Bank als extrem aromatisch gelobt. Das muss man doch glatt im Eigenbau versuchen, oder? 🙂

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