Spielen wie früher

Das erste Quartal dieses Jahres war eines der stressigsten, an das ich mich zeitlebens erinnern kann: Viele (große) Projekte, neue Kunden, ständiger Zeitdruck … Datenschutzausbildung zur DSGVO … Schulter- und Kreuzschmerzen durch das dauernde Sitzen … daheim eine Baustelle mit jeder Menge Todos … und zum Drüberstreuen natürlich Beziehung, Tiere und Haushalt. Manchmal wird mir echt schwindlig, aber irgendwie geht’s doch immer wieder rundum. Und was macht man, wenn’s draußen scheußlich ist, man selber am Zahnfleisch daherkommt und keine Ruhe findet? Man setzt sich wiederum vor den Computer, wirft den Commodore-64 Emulator an und ist in Windeseile wieder 13 Jahre alt. Naja, nicht ganz – aber zumindest im Gemüt. 😀

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Drahtweben mit Suna Cerneka

Vergangenen Sonntag sind Mama und ich wieder einmal zur Wollwerkstatt am Myrahof aufgebrochen um neues Handwerk zu lernen: Das Drahtweben. Suna Cerneka hat uns einen Nachmittag lang zuerst die Grundlagen beigebracht und dann ein tolles Armband fertigen lassen. Fazit: Ein für die Hände zu Beginn sehr anstrengendes, aber extrem lohnendes neues Hobby, das rasche Erfolgserlebnisse beschert.

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Die 12 Rau(h)nächte

Dieses Jahr hab ich mich ein bisschen mit der „Zeit zwischen den Jahren“ beschäftigt – den 12 Rauhnächten. Sie galten in unserem Kulturkreis seit jeher als eine geheimnisvolle und magische Zeit, was sich auch teilweise im heute noch praktizierten Brauchtum widerspiegelt. Nur die dazugehörige Stille und Einkehr ist uns in den letzten Jahrzehnten in dem ganzen Weihnachts- und Konsumtrubel abhanden gekommen. Vielleicht schadet es deshalb nicht, sich bewusst ein wenig auf die alten Traditionen rückzubesinnen.

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Granny Squares – Omas Häkelquadrate neu entdeckt

Mir war bis jetzt nicht bewusst, dass es für die allseits bekannten Häkelquadrate, die man zu allen möglichen Werkstücken zusammenfügen kann, einen eigenen (lustigen) Ausdruck gibt: Granny Squares, also frei übersetzt „Omas Häkelquadrate“. Durch Zufall bin ich bei meiner Internetrecherche darauf gestoßen, als ich Vorlagen für eine Häkeldecke gesucht habe. Kaum zu glauben, was daraus alles fabriziert werden kann. Da kann ich kaum widerstehen, zumal die kleinen Dinger sich perfekt dafür eignen, im Zug beim Pendeln angefertigt zu werden. Zudem hab ich dabei eine super Online-App zur Erstellung von Häkelschriften gefunden.

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Geocaching

Die Trübsal der letzten Woche ist verflogen. Nicht zuletzt deshalb, weil ich diese Woche meine Nichte mit einer Freundin zu Besuch hatte. Wir haben viel unternommen und waren unter anderem endlich einmal Geocachen. Es gibt in der näheren Umgebung erstaunlich viele und auch erstaunlich vielfältige Verstecke. Uns hat’s großen Spaß gemacht.

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Im Tempel der Nacht

Letztes Wochenende haben wir „Kräutermädels“ uns wieder einmal getroffen – diesmal bei Monika in Schönau. Nachdem wir am Vormittag super Körpercremen gerührt haben und von der Gastgeberin verdammt gut verköstigt wurden, haben wir am Nachmittag den Tempel der Nacht im Schlosspark Schönau besucht. Schande über mich – ich wohne quasi um’s Eck und habe vorher noch nie von dieser historischen Gartengrotte gehört.

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Flechten mit Altpapier

Obwohl es in diesen digitalen Zeiten schon fast anachronistisch anmutet, haben wir immer noch eine Tageszeitung abonniert. Ja, ich weiß, im Grunde ist das Ressourcenverschwendung, aber ich möchte das tägliche Blatt beim Frühstück oder im Zug nicht missen. Abgesehen davon wandert bei uns kaum ein Stück alte Zeitung zum Altpapier: Im Winter wird damit der Ofen angeheizt, im Frühjahr werden Pflanztöpfe daraus gefertigt und beim Mulchen im Garten dient das Zeitungspapier als lichtdichte Unterschicht. Und jetzt hab ich noch eine schöne Verwertungsmöglichkeit entdeckt: Flechtwerk aus alten Zeitungen.

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