Gestern hat der vierte Teil der Ausbildung Kräuterwissen in Tattendorf stattgefunden. Thema des Tages waren Gewürze. Ich hab viel Neues gehört und mir vorgenommen, in Zukunft tiefer und vielfältiger in die Gewürzlade zu greifen.
Samen-Ernte für Pseudogetreide
Die Samen vieler Garten-„Unkräuter“ können sehr gut als Gewürz oder auch gesundes Pseudogetreide in der Küche verwendet werden. Einige verwandte Arten kennt man sogar aus dem „Exoten-Regal“ im Bioladen, z.B. Quinoa oder Amarant!
Tee selber fermentieren
Himbeerblätter aus dem Garten hab ich schon länger in mein Haustee-Sortiment aufgenommen. Nun hab ich erstmals versucht, sie zu fermentieren. Inhaltsstoffe und Wirkung ändern sich dadurch nicht, der Geschmack jedoch sehr wohl – zum Positiven!
Hausmacher-Essig
Vor einiger Zeit hab ich ein bisschen Essigmutter geschenkt bekommen und damit unsere Rotwein-Reste in wirklich guten Weinessig verwandelt. Um die Unmenge an Weintrauben und anderen Früchten zu verwerten, die mein Garten im Moment abwirft, hab ich mich jetzt mit dem Thema „Essig“ nochmal eingehender beschäftigt.
Weinblätter verwerten
Unsere vier Weinstöcke quellen über vor lauter Trauben und wuchern dermaßen, dass man den Weg am Garten vorbei schon gar nicht mehr begehen kann. Hier hab ich heute einmal „Klar Schiff“ gemacht und die Ranken zurückgeschnitten, sodass ein bisschen mehr Licht auf die Früchte fällt, um sie besser reifen zu lassen.
Im Endeffekt ist bei der Aktion eine große Scheibtruhe Weinlaub angefallen, das ich eigentlich auf dem Misthaufen „entsorgen“ wollte, bevor ich es mir anders überlegt habe.
Marillen-Hauptsaison
Nun sind auch die „späten“ Marillen am großen Baum reif. Jeden Morgen sammle ich sie kiloweise ein und versuche sie so gut wie möglich zu verwerten und zu verschenken. Bei bisher rund 70 Kilo geernteten Früchten und vermutlich nochmal so vielen am Baum eine ziemliche Herausforderung.
Nun hab ich mich generell ein bisschen schlau gemacht und viele interessante Dinge über die Frucht herausgefunden.
Deo selbstgemacht
Viele der industriell hergestellten Deos sind ja in letzter Zeit wegen der enthaltenen Aluminiumverbindungen in Verruf geraten. Will man bei der momentanen Hitze nur natürliche Zutaten an die Achseln lassen und trotzdem gesellschaftstauglich bleiben, so hilft ein tolles Rezept, das wir letzte Woche im Kräuterwissen-Kurs kennengelernt haben. Ich hab’s eine Woche lang getestet und für gut befunden.
Kräuterwissen 2014 – Teil 3
Gestern war es wieder so weit: Der dritte Teil der diesjährigen Ausbildung Kräuterwissen bei Karin Wimmer-Kandler hat stattgefunden. Es war ein wunderbarer Tag im Freien, vollgepackt mit neuen Informationen, Rezepten und Techniken.
Obst in Hülle und Fülle
So viel Obst wie dieses Jahr hatten wir noch nie seit wir hier im Haus wohnen. Kirschen haben wir bereits kiloweise geerntet. Mittlerweile sind die Weichseln reif, und auch der „frühe“ Marillenbaum hat schon das erste Dutzend Früchte abgeworfen.
Auch die Beerensträucher lassen sich nicht lumpen. Neben wunderschönen, geschmacksintensiven Erdbeeren haben wir Johannis-, Stachel- und Himbeeren zur Verfügung. Die schaffen es allerdings kaum bis in die Küche, sondern werden meistens am Abend an Ort und Stelle „vernichtet“. Davon abgesehen bekommt die meisten Himbeeren ohnehin unser Charlie, weil sie sich als sein Lieblingsobst entpuppt haben. 😉
Kräuterwissen 2014 – Teil 2
Gestern vor drei Wochen hat der zweite Teil der diesjährigen Ausbildung Kräuterwissen stattgefunden – bei uns in Haus und Garten. Bis auf das Wetter, das uns mit heftigen Güssen immer wieder einen Strich durch die Rechnung gemacht hat, war es ein toller Tag mit vielen neuen Informationen.
