Beim Vorbereiten meiner Gemüsebeete hab ich die Erdbeeren geteilt und die Ausläufer von den Mutterpflanzen abgetrennt, wodurch viele Jungpflanzen einen neuen Platz benötigt haben. Ein paar davon hab ich nach einer Inspiration aus dem Internet in einem Erdbeer-Turm aus leeren PET-Flaschen untergebracht.
Auf Löwenzahn-Mission
So sehr ich den Löwenzahn als Wildgemüse schätze, so sehr nervt er dann doch in den Kulturbeeten. Letztes Jahr hab ich die erste Blüte übersehen und die kleinen „Fallschirm-Samen“ haben wirklich überall gekeimt, u.a. auch zwischen den Rosen, was beim Jäten echt mühsam und mitunter auch ziemlich schmerzhaft ist.
Dieses Jahr war ich klüger und hab am Wochenende kurzerhand zum kleinen Elektromäher gegriffen und sämtliche Löwenzahnblüten in Reichweite der Beete einfach abgemäht bevor sie Samen bilden konnten. Zudem hab ich alle Anbauflächen gejätet und für die heurige Saison vorbereitet.
Gartentasche aus alten Jeans
Die neue Gartensaison steht ja unmittelbar bevor und aus diesem Grund hab ich mir endlich eine praktische Saat- und Gartentasche geschneidert. Das Ergebnis ist komplett anders geworden, als ursprünglich geplant, weil ich dafür nun kurzerhand alte Jeans zu einer Gürteltasche umgemodelt habe.
Bananenbrot
Letztes Wochenende waren Gäste im Haus und für diese Anlässe kaufen wir immer wieder Dinge, die wir sonst nicht oder nur selten daheim haben. So sind diesmal z.B. Bananen, Eier und auch Schlagobers übrig geblieben. In unserem alltäglichen (meist veganen) Speiseplan haben diese Dinge kaum einen Platz, deshalb hab ich kurzerhand alles zusammen verwertet und Bananenbrot daraus gebacken.
Der Bokashi
Vor einiger Zeit bin ich bei meinen Garten-Recherchen auf den Begriff des „Bokashi-Eimer“ gestoßen. In ihm werden anscheinend auch Speisereste, die man nicht auf den Kompost werfen sollte – unter anderem beispielsweise (gegarte) Fleisch- und Fischabfälle – zu wertvollem Kompost fermentiert. Der konzentrierte biologische Flüssigdünger, der dabei entsteht, soll wirklich top sein. So etwas muss man doch probieren!
Die Hügelkultur
Einer meiner Vorsätze für dieses Jahr war ja, mich näher mit dem Thema Permakultur auseinanderzusetzen, weshalb ich gleich im Jänner einen Online-Kurs zum Thema „Food Forest Design“ – also sinngemäß dem „Design essbarer Wälder“ – bei Toby Hemenway gebucht und erfolgreich abgeschlossen habe. Eine Anregung daraus hab ich dieses Wochenende aufgegriffen und mein erstes Hügelbeet vorbereitet.
Destillat aus Heckenkirschen-Blüten
Der Februar lässt wettertechnisch bisher ja wirklich nichts zu wünschen übrig: Schon zum zweiten Mal konnten wir mittags nur mit Pullovern bekleidet im Freien speisen, so warm ist es im Moment. Alles sprießt und treibt Knospen – fast wie im Frühling. Bleibt nur zu hoffen, dass das dicke Ende nicht noch nachkommt und mit extrem tiefen Temperaturen alles wieder kaputt macht.
Auf jeden Fall blüht die Heckenkirsche als einer der ersten Sträucher schon seit rund einer Woche, und ich konnte nicht widerstehen, den Bienen eine Handvoll Blüten zu stehlen und ein Destillat zu versuchen.
Hydrolate destillieren
Ich hab mir vor kurzem einen Herzenswunsch erfüllt und mir selbst ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk gemacht: Eine kleine Destille zur Herstellung von Pflanzenhydrolaten. Im Kräuterkurs haben wir das ja bereits einmal mit einfacher Laborausrüstung ausprobiert. Nun hab ich eine schnuckelige kleine Kupferdestille gefunden, die auch optisch ein Leckerbissen ist, und konnte einfach nicht widerstehen. Erste Destillierversuche hab ich damit schon gemacht und auch Literatur besorgt, um weiter in das Thema einzutauchen.
Selbstgemachte Chilisauce süß-sauer
Aus akutem Zeitmangel gibt’s diese Woche nur ein Rezept, nach dem ich die zahlreichen scharfen Chilischoten verarbeitet habe, die nach dem ersten Frost noch drinnen auf der Fensterbank herangereift sind. So lassen sie sich super konservieren. Aber Vorsicht: Je nach Schärfe der Früchte hat es diese Würzsauce wirklich in sich! Nachdem ich eine Menge Birds Eye Schoten – eine der schärfsten, aber auch aromatischsten Chilisorten – mit verarbeitet habe, muss man das Ergebnis schon sehr sparsam dosieren. 🙂
Hagebuttensenf selbstgemacht
Letzte Woche hab ich im Zuge meines Gewürzregal-Umbaus die Bestände ein bisschen gesichtet und ausgemistet und bin dabei auf einen Rest Senfkörner gestoßen, die zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber noch gut genießbar waren. Zuerst hab ich daran gedacht, einen Kräutersenf daraus zu fabrizieren. Beim morgendlichen Gartenrundgang sind mir jedoch die prallen Hagebutten ins Auge gesprungen. Gab’s da in einem Spezialitäten-Webshop vor kurzem nicht einen sündteuren Hagebuttensenf im Programm? Bingo. Das musste natürlich gleich wieder ausprobiert werden.
